Ist es nicht schön, im eigenen Garten zu sitzen und das eigene Werk zu bewundern? Um einen Garten schön zu gestalten, benötigt man nicht viel Fantasie – man darf aber jede Fantasie einsetzen, wenn man möchte. Das A und O eines wunderbaren Gartens ist jedoch die Bewässerung: Keine Pflanze mag es, wenn sie zu viel Wasser oder zu wenig Wasser hat. Aus diesem Grund haben Sie sich garantiert auch schon mal die Frage gestellt, wie man am sinnvollsten und mit wenig Aufwand die Rasenfläche und die Blumen bewässert. Hierfür möchte man eigentlich nicht immer das teure Hauswasser verwenden. Und genau aus diesem Grund gibt es eine Lösung: Die Regentonne.

 

Der Sinn einer Regentonne

Sobald es regnet, bewässert sich der Garten von allein. Dies ist ja schon mal sehr günstig und spart Kosten. Sie können den Regen jedoch auf doppelte Weise nutzen: Das Regenwasser läuft für gewöhnlich über das Dach in die Regenrinne und von dort weiter in den Boden – und versickert dort und läuft zum Gulli. Sie könnten diese Tatsache nutzen und am Ende der Regenrinne eine Regentonne aufstellen. Um die Regenrinne nicht abschneiden zu müssen – schließlich endet diese ja erst am Boden – können Sie eine Klappe installieren, die Sie nach Bedarf öffnen und schließensiehe auch gartus.de. Soll die Regentonne mit Regenwasser befüllt werden, öffnen Sie die Klappe. Sobald sie voll ist, schließen Sie die Klappe und das Wasser läuft wie gewohnt weiter.

 

Jetzt stellt sich noch die Frage, wie Sie das Wasser aus der Regentonne bekommen. Hier gibt es drei einfache Methoden:

 

  • Gießkanne
  • Wasserhahn
  • Wasserpumpe

 

Wenn die Regentonne voll ist, können Sie problemlos mit einer Gießkanne das Wasser entnehmen und so die Pflanzen gießen. Natürlich eignet sich das Wasser auch für den Innenbereich.

 

Etwas schwieriger wird es, wenn die Regentonne fast leer ist. Um in diesem Fall mit der Gießkanne bis nach unten zu gelangen, müssten Sie akrobatische Bewegungen ausführen. Entscheiden Sie sich in diesem Fall für einen Wasserhahn, den Sie natürlich vor dem ersten Benutzen der Regentonne installieren. Dieser sollte möglichst tief angebracht werden, damit er bei jedem Wasserstand funktioniert.

 

Die Wasserpumpe kann ebenfalls bei jedem Wasserstand eingesetzt werden. Schließen Sie die Pumpe an einen Gartenschlauch an, dann können Sie auf bequeme Weise den gesamten Rasen bewässern.

 

Achten Sie beim Aufstellen einer Regentonne lediglich darauf, dass sie sicher steht. Hierfür eignen sich zum Beispiel Terrassenfliesen oder eine selbst gebaute Mulde für die Tonne. Nichts würde Sie mehr ärgern, als wenn die Wassertonne umfällt und Sie das bereits gesammelte Wasser verlieren.

 

Zum Schluss noch ein Tipp: Statten Sie die Regenrinne oder die Wassertonne mit einem Sieb aus, damit sich kein Schmutz im Wasser sammeln kann. Leider schwemmt der Regen auch den Schmutz vom Dach herunter, der zusammen mit dem Regenwasser in der Regentonne landet.